Wehenschmerz wird von den Gebärenden individuell sehr unterschiedlich empfunden. Und genauso verschieden sind auch die Mittel der Schmerzlinderung in ihrer Wirkung. Gerade in der (frühen) Eröffnungsphase der Geburt können schmerzlindernde Maßnahmen zum Einsatz kommen, die eine Gabe von medikamentösen Schmerzmitteln (noch) nicht erforderlich machen. Dazu gehören unter anderem eine bewusste, tiefe Wehenatmung, Wärme, Massage, Bewegung und die Badewanne. Eine noch recht neue Methode stellt das Geburts-TENS dar. Wie es funktioniert und wie du dir ein solches Gerät ausleihen kannst, erfährst du hier.
TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Die Elektroden werden dabei am Rücken auf die Haut aufgeklebt und senden starke Berührungssignale aus. Dadurch werden die Nervenbahnen stimuliert und die Wahrnehmung der Schmerzintensität gemildert. Das liegt vor allem daran, dass unser Gehirn Berührungsempfindungen im Gegensatz zu Schmerzsignalen bevorzugt verarbeitet. Somit ist die TENS Technik nicht nur in der Geburtshilfe eine bewährte Schmerztherapie.
Der große Vorteil dieser Methode ist natürlich, dass sie ohne Medikamente auskommt, die den Körper der Mutter oder des Kindes belasten könnten. Jede Gebärende kann das Gerät schon mit Beginn der Wehen anlegen und im Verlauf der Geburt so lange nutzen, wie es für sie individuell hilfreich ist. Zudem stellt das TENS-Gerät eine recht nachhaltige Methode der Schmerzlinderung und kann auch noch nach der Geburt zum Einsatz kommen, zum Beispiel zur Linderung bei Periodenschmerzen.
Wenn du das TENS-Gerät gern unter Geburt nutzen möchtest, ohne dir selbst eins zu kaufen, dann kannst du dir bei mir eins ausleihen. Für eine Leihgebühr von 50,00 Euro bekommst du das TENS-Gerät und ein Set Geburtselektroden über einen Zeitraum von 5 Wochen (Geburtszeitraum rund um den errechneten Termin) zur Verfügung gestellt.
Melde dich dazu gern einfach über das Kontaktformular: